Sanktionen für Arbeitssicherheit in Comasco: 18 Unternehmen suspendiert (Grenzgänger-Leitfaden)

Fotografie von einem Grenzübergang in Tessin

Das Provinzkommando der Carabinieri von Como hat 18 Inspektionskontrollen auf Provinzgebiet durchgeführt, was zur Verabschiedung von 18 Maßnahmen zur Aussetzung der Geschäftstätigkeit führte.

Kontext

In Kürze

  • 18 Inspektionskontrollen, die vom Provinzkommando der Carabinieri von Como durchgeführt werden
  • 17 betroffene Unternehmen
  • 87 kontrollierte Arbeiter
  • Betrag von 757.213,00 Euro in Strafen

Eckdaten

  • Was: Inspektionskontrollen auf dem Gebiet der Provinz Como
  • Wann: 2026
  • Wo: Provinz Como
  • Wer: Provinzkommando der Carabinieri von Como
  • Betrag: 757.213,00 Euro

Das Provinzkommando der Carabinieri von Como führte 18 Inspektionskontrollen auf Provinzgebiet durch, die 17 Unternehmen betrafen und die Kontrolle von 87 Arbeitnehmern ermöglichten. Die Untersuchungen haben zahlreiche Verstöße gegen die geltenden Rechtsvorschriften über Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz ergeben.

Konkrete Beispiele

Unter den ausgesetzten Unternehmen befinden sich auch einige Unternehmen mit Sitz in Bellinzona, Lugano und Chiasso, die im Bausektor und in der Herstellung von Baumaterialien tätig sind. Schätzungen zufolge gibt es allein in der Gemeinde Lugano mehr als 500 Unternehmen, die in der Baubranche tätig sind und insgesamt rund 10.000 Mitarbeiter beschäftigen.

Operative Checklisten

Die Aufsichtskommission hat eine Checkliste für Unternehmen erstellt, die im Baugewerbe tätig sind, mit dem Ziel, die Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer zu gewährleisten. Die Checkliste enthält folgende Punkte:

  • Überprüfung des Vorhandenseins eines Sicherheitsplans und eines Notfallplans
  • Überprüfung, ob eine interne Sicherheitsorganisation vorhanden ist

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Operative Details

Strafen für Arbeitssicherheit in Comasco: 18 Unternehmen suspendiert

Die Untersuchungen haben zahlreiche Verstöße gegen die geltenden Rechtsvorschriften über Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz ergeben. Dazu gehören die fehlende Erstellung des Dokuments zur Risikobewertung, des operativen Sicherheitsplans und des Plans für die Montage, Verwendung und Demontage von Gerüsten, die unregelmäßige Anwendung des Sicherheits- und Koordinierungsplans (PSC), die Verwendung von nicht konformen Gerüsten, Leitern und Geräten, das Versäumnis, provisorische Arbeiten und geeignete Schutzvorrichtungen gegen das Risiko eines Absturzes aus der Höhe bereitzustellen, sowie weitere organisatorische und dokumentarische Mängel.

Die Untersuchungen ergaben, dass die 18 ausgesetzten Unternehmen schwere und wiederholte Verstöße begangen haben. Zum Beispiel hat eines der Unternehmen, das im Bau eines Gebäudes in Bellinzona tätig ist, das Risikobewertungsdokument nicht gemäß den geltenden Rechtsvorschriften (Gesetz 81/2008) erstellt. Dies führte zu einem hohen Risiko für die Arbeitnehmer, die Sturz- und Verletzungsgefahren durch nicht konforme Geräte ausgesetzt waren.

Insbesondere stellten die Untersuchungen fest, dass das Unternehmen keine geeigneten Schutzvorrichtungen gegen das Risiko eines Absturzes von oben vorgesehen hat, obwohl es sich um ein bedeutendes Werk handelte, wie zum Beispiel den Bau eines Balkons auf einem 5-stöckigen Gebäude. Darüber hinaus hat das Unternehmen die in der Verordnung (Gesetz 81/2008) vorgesehene Risikobewertung nicht durchgeführt, obwohl

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Wichtige Punkte

Strafen für Arbeitssicherheit in Comasco: 18 Unternehmen suspendiert

Die Aufsicht führte zum Erlass von 18 Maßnahmen zur Aussetzung der Geschäftstätigkeit, zur Anzeige von 42 Personen bei der Justizbehörde, darunter Unternehmer, Verwalter und Koordinatoren der Arbeiten, zur Anfechtung von Geldbußen in Höhe von 583.108,00 Euro und Verwaltungsstrafen in Höhe von 174.105,00 Euro in Höhe von insgesamt 757.213,00 Euro.

Nach Angaben der Aufsichtsbehörde wurden im Jahr 2022 456 Unternehmen im Comasco mit einer Rücklaufquote von 4% überprüft. Das bedeutet, dass von 100 geprüften Unternehmen 4 suspendiert oder gemeldet wurden.

Die Aussetzungsmaßnahmen wurden für Verstöße im Zusammenhang mit der Arbeitssicherheit ergriffen, wie das Fehlen geeigneter Sicherheitssysteme, die Nichteinhaltung der Sicherheitsvorschriften und die mangelnde Schulung der Mitarbeiter.

Einige konkrete Beispiele für ausgesetzte Unternehmen waren:

  • Die Construzioni SRL in Bellinzona, die für 3 Monate ausgesetzt wurde, weil sie die Sicherheitsvorschriften für Arbeiten in der Höhe nicht eingehalten hat.
  • Die Instandhaltung GMBH aus Lugano, die bei der Justizbehörde Anzeige erstattet hat, weil sie den Mitarbeitern keine angemessene persönliche Schutzausrüstung zur Verfügung gestellt hat.
  • Die Construzioni di Locarno SRL, die für 2 Monate ausgesetzt wurde, weil sie die Sicherheitsvorschriften für Arbeiten in gefährlichen Umgebungen nicht eingehalten hat.

Die Verwaltungsstrafen wurden in Höhe von insgesamt 174.105,00 Euro verhängt, während die

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Quelle: comozero.it

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