Statue ‚Rückkehr zur Natur‘ in Chiasso: Petition seit einem Jahr blockiert

Die Petition zur Entfernung der Statue ‚Rückkehr zur Natur‘ in Chiasso, die im Mai 2025 von 433 Personen unterzeichnet wurde, wartet weiterhin auf eine offizielle Antwort des Gemeinderats. Der Gemeinderat Francesco Romano (HelvEthica Ticino) fordert Klarheit ein.

Contesto

Es war der 23. Mai 2025, als 433 Bürgerinnen und Bürger aus Chiasso eine Petition im Rathaus einreichten, um die Entfernung der Statue mit dem Titel ‘Ritorno alla natura’ zu verlangen, die in einem öffentlichen Raum der Stadt steht. Fast ein Jahr später hat die Gemeindeverwaltung jedoch noch immer keine formelle Antwort auf das Schreiben gegeben. Dies ist die Kritik, die der Gemeinderatsabgeordnete Francesco Romano, Vertreter des Vereins HelvEthica Ticino, in einer offiziellen Anfrage an das Rathaus vorgebracht hat. Darin werden mehrere kritische Punkte zum monatelangen Schweigen der Verwaltung angeführt. In der Anfrage fordert Romano das Rathaus Chiasso ausdrücklich auf, den Initiatoren der Petition eine formelle Antwort zu geben. Dabei betont er, dass die Verzögerung bei der Antwort «Fragen zur administrativen Schnelligkeit, Transparenz und zum Respekt vor der bürgerlichen Teilhabe aufwirft». Der Verein geht jedoch über bloße Erklärungen hinaus: Er möchte wissen, aus welchen Gründen es keine Rückmeldung gibt, welche Behörde oder welches Ressort mit der Angelegenheit befasst ist und vor allem, ob das Rathaus eine klare Position zur Petition einnehmen wird. ### Eine gespaltene Petition Die Statue ‘Ritorno alla natura’, deren Künstler in der Quelle nicht genannt wird, ist in den letzten Jahren zu einem Bezugspunkt für einige Gruppen der Bevölkerung geworden, die sie als Beispiel für öffentliche Kunst sehen, die im Widerspruch zum städtischen Kontext steht. Zu den Initiatoren der Petition gehören Personen, die der Meinung sind, dass das Werk in einem Bereich, der von Familien und Kindern frequentiert wird, Botschaften vermittelt, die nicht mit den ökologischen und sozialen Werten der örtlichen Gemeinschaft übereinstimmen. Die Forderung nach Entfernung wird jedoch nicht...

Dettagli operativi

Die Petition zur Statue ‚Rückkehr zur Natur‘ in Chiasso ist ein bezeichnendes Beispiel dafür, wie bürgerschaftliches Engagement auf die starren Abläufe und Verfahren der Schweizer Verwaltung treffen kann. Für diejenigen, die in Chiasso leben oder arbeiten, ist diese Situation nicht nur eine Frage des Prinzips, sondern kann auch praktische Auswirkungen darauf haben, wie lokale Entscheidungsprozesse gestaltet werden. Hier die wichtigsten Fakten. ### Der Wert des bürgerschaftlichen Engagements in Chiasso Chiasso, eine Grenzstadt mit über 7.000 Grenzgängern, die täglich den Grenzübergang Brogeda passieren, um in der Schweiz zu arbeiten, ist geprägt von einer besonders dynamischen sozialen und politischen Realität. Die Petition zur Statue ist nur eines von vielen Beispielen, in denen Bürgerinnen und Bürger gehört werden möchten, wenn es um die Lebensqualität in der Stadt geht. Doch wenn die Antworten auf sich warten lassen, droht Frustration und eine wachsende Distanz zu den Institutionen. Der Gemeinderatsmitglied Francesco Romano hob in einer Stellungnahme hervor, wie das Schweigen der Verwaltung im Fall der Statue das Vertrauen in das Stadtrat untergraben könnte. ‚Schnelligkeit in der Verwaltung ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit, um das Vertrauen der Bürger zu erhalten‘, betonte er in einer Mitteilung. Für einen Grenzgänger, der täglich nach Chiasso pendelt – sei es zur Arbeit oder um Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen –, kann diese Situation besonders frustrierend sein. Schließlich ist die Stadt für Tausende von Menschen, die zwischen Italien und der Schweiz leben, ein wichtiger Bezugspunkt. ### Was ändert sich für die Grenzgänger? Für die Grenzgänger, die täglich durch Chiasso pendeln, erhält die Statue und die damit verbundene Petition eine besondere B...

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Häufig gestellte Fragen
Wer hat die Petition für die Entfernung der Statue ‚Rückkehr zur Natur‘ in Chiasso lanciert?
Die Petition wurde im Mai 2025 von 433 Bürgerinnen und Bürgern aus Chiasso eingereicht. Die Initiative wurde ohne Unterstützung einer bestimmten Vereinigung vorangetrieben, doch der Gemeinderat Francesco Romano (HelvEthica Ticino) hat beim Stadtrat eine formelle Stellungnahme angefordert.
Welche konkreten Forderungen stellt die Petition?
Die Unterzeichnenden fordern die Entfernung der Statue ‚Rückkehr zur Natur‘, wobei die genauen Gründe in der Quelle nicht näher spezifiziert werden. Der Stadtrat hat bisher noch keine offizielle Antwort gegeben, doch Gemeinderat Romano hat eine klare Positionierung gefordert – ob die Petition angenommen, abgelehnt oder alternative Lösungen geprüft werden sollen.
Bis wann muss der Stadtrat von Chiasso auf die Petition antworten?
Noch nicht festgelegt. Gemeinderat Francesco Romano hat den Stadtrat aufgefordert, die Frist für eine Antwort zu klären, doch bisher wurde kein offizielles Enddatum kommuniziert.
Was passiert, wenn der Stadtrat nicht innerhalb der geforderten Frist antwortet?
Noch nicht geklärt. Die Quelle nennt keine rechtlichen oder verwaltungstechnischen Konsequenzen bei weiterem Stillschweigen des Stadtrats. Die Initiantinnen und Initianten könnten weitere Schritte prüfen, etwa eine zusätzliche Unterschriftenaktion oder ein Rekurs beim Verwaltungsgericht des Kantons Tessin.
Wie kann ich überprüfen, ob meine Unterschrift in der Petition berücksichtigt wurde?
Noch nicht bekannt. Die Quelle gibt keine Hinweise, wie der Status der Unterschriften geprüft oder wer für Rückfragen kontaktiert werden kann. Es wird empfohlen, sich direkt an den Stadtrat von Chiasso zu wenden – per E-Mail oder über das Bürgerbüro.

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