Wohnen in Valfurva und Arbeiten in Graubünden als Grenzgänger (Grenzgänger-Leitfaden)

Frontalier in der Schlange für die Grenzkontrolle

Eckdaten zum neuen Doppelbesteuerungsabkommen und zum neuen Steuerabkommen für Tessiner Grenzgänger

Kontext

In Kürze

  • Neues Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Italien und der Schweiz vom 9. Dezember 1976. - Neues Steuerabkommen für Tessiner Grenzgänger, unterzeichnet am 23. Dezember 2020 und in Kraft ab 1. Januar 2024. - Quellensteuer auf Arbeitseinkommen nur in der Schweiz für Grenzgänger einbehalten.

Wohnen in Valfurva und Arbeiten in Graubünden als Grenzgänger

Wenn Sie ein Grenzgänger sind, der in der Schweiz arbeitet und in Italien wohnt, könnte das neue Steuerabkommen von 2020 wie eine Gelegenheit erscheinen, Geld zu sparen. Aber wie genau funktioniert es und was müssen Sie wissen, um diese Konvention optimal zu nutzen?

# Quellensteuer auf Erwerbseinkommen

Gemäss dem neuen Steuerabkommen wird die Quellensteuer auf das Erwerbseinkommen nur in der Schweiz einbehalten. Das bedeutet, dass Sie, wenn Sie in der Schweiz arbeiten, keine italienische Steuer auf Ihr Arbeitseinkommen zahlen müssen.

Wenn Sie beispielsweise ein Arbeitseinkommen von 50.000 Schweizer Franken pro Jahr haben, beträgt die Quellensteuer in der Schweiz rund 7.500 Schweizer Franken. Sie müssen keine italienische Steuer auf dasselbe Einkommen zahlen.

Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Italien und der Schweiz

Das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Italien und der Schweiz wurde am 9. Dezember 1976 unterzeichnet. Diese Vereinbarung sieht vor, dass Arbeitseinkommen, die in einem Land erwirtschaftet werden, nur im Wohnsitzland besteuert werden, es sei denn, es handelt sich um Arbeitseinkommen, die in einem Drittland ausgeübt werden.

Wenn Sie beispielsweise in der Schweiz arbeiten und in Italien wohnen, wird Ihr Einkommen aus

Operative Details

Eckdaten

  • Was: Neues Doppelbesteuerungsabkommen. - Wann: 9. Dezember 1976. - Wo: Italien und Schweiz. - Wer: Tessiner Grenzgänger. - Betrag: Noch nicht angegeben. - Was: Neues Steuerabkommen für Tessiner Grenzgänger. - Wann: 23. Dezember 2020. - Wo: Graubünden. - Wer: Tessiner Grenzgänger. - Betrag: Noch nicht angegeben.

Wohnen in Valfurva und Arbeiten in Graubünden als Grenzgänger

Tessiner Grenzgänger, die in Valfurva leben und in Graubünden arbeiten, sind mit einem komplexen System von Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Italien und der Schweiz konfrontiert. Die Geschichte dieser Abkommen beginnt 1976, als die italienische Regierung und die Schweizer Regierung ein neues Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung von Einkommen unterzeichneten.

Das Abkommen von 1976 hatte erhebliche Auswirkungen auf die Tessiner Grenzgänger, die in Italien arbeiteten und in der Schweiz lebten. Nach dem italienischen Gesetz von 1977 mussten die Tessiner Grenzgänger nämlich keine italienischen Steuern auf die in Italien erzielten Einkommen zahlen, sondern nur auf die in der Schweiz erzielten Einkommen. Diese Vereinbarung ermöglichte es den Grenzgängern, Geld zu sparen und in andere Aktivitäten zu investieren.

Im Jahr 2020 wurde jedoch ein neues Steuerabkommen für Tessiner Grenzgänger, die in Graubünden arbeiten, abgeschlossen. Gemäss dieser Konvention müssen Tessiner Grenzgänger, die mehr als 80 '000 Schweizer Franken pro Jahr verdienen, italienische Steuern auf das in Italien verdiente Einkommen zahlen.

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Wichtige Punkte

Wohnen in Valfurva und Arbeiten in Graubünden als Grenzgänger

Das Tessin mit seinen schneebedeckten Gipfeln und kristallklaren Seen ist ein Paradies für Naturliebhaber. Aber für Grenzgänger kann das Arbeiten in der Schweiz und das Wohnen im Tessin eine komplexe Erfahrung sein. Hier kommt das neue Steuerabkommen für Tessiner Grenzgänger ins Spiel, das den Quellensteuerabzug auf das Erwerbseinkommen nur in der Schweiz vorsieht.

Das bedeutet, dass Grenzgänger keine italienische Lohnsteuer zahlen müssen. Es ist jedoch zu beachten, dass die Schweiz kein Mitglied der EU/EWR ist und das Doppelbesteuerungsabkommen am 9. Dezember 1976 unterzeichnet wurde.

Ein konkretes Beispiel dafür, wie diese Vereinbarung funktioniert, ist ein Arbeitnehmer, der in Valfurva wohnt und in Graubünden arbeitet. Verdienen Sie CHF 5 '000 pro Monat, beträgt der Quellensteuerabzug in der Schweiz gemäss Bundesbesteuerung rund CHF 1' 000 pro Monat. In Italien hingegen würde er keine Steuern auf sein Gehalt zahlen.

Aber was ist, wenn der Arbeitnehmer auch eine Immobilie in der Schweiz hat? In diesem Fall müssen Sie die Grundsteuer in der Schweiz bezahlen, die zwischen 0,8% und 1,2% des Immobilienbetrages pro Jahr variieren kann. In Italien hingegen würde er keine Grundsteuer zahlen.

Das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der Schweiz und Italien wurde am 9. Dezember 1976 unterzeichnet und sieht vor, dass die in der Schweiz erzielten Arbeitseinkommen

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Häufig gestellte Fragen
Wie sieht das neue Steuerabkommen für Tessiner Grenzgänger aus?
Das neue Steuerabkommen sieht vor, dass die Quellensteuer auf das Erwerbseinkommen nur in der Schweiz einbehalten wird.
Was ist das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Italien und der Schweiz?
Das Doppelbesteuerungsabkommen wurde am 9. Dezember 1976 unterzeichnet.

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