Berna fördert die Arbeitsintegration von Ausländern
Die Schweiz ändert das Ausländergesetz, um die Integration in die Arbeitswelt zu unterstützen, mit spezifischen Maßnahmen für die Familienzusammenführung.
Contesto
Neue Maßnahmen zur beruflichen Integration Bern hat bis zum 12. August 2026 eine Konsultation eingeleitet, um das Gesetz über Ausländer und ihre Integration (LStrI) zu ändern. Das Ziel ist es, das Arbeitskräftepotenzial, das durch die Einwanderung geboten wird, besser zu nutzen und diejenigen zu unterstützen, die in die Schweiz kommen, um sich mit ihren Familien zusammenzuschließen, bei der Ausbildung und der Jobsuche. Die neuen Maßnahmen zielen darauf ab, den Zugang zum Arbeitsmarkt für Neuankömmlinge zu erleichtern und gleichzeitig den Druck auf die Sozialdienste zu verringern. ### Wer ist betroffen? Die neuen Maßnahmen betreffen hauptsächlich Ausländer, die durch die Familienzusammenführung in die Schweiz kommen. Kantone und Gemeinden müssen diese Personen, die keine beruflichen oder Ausbildungsaussichten haben, der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (OPSC) melden. Dank dieser Meldung können diese Personen bei der Integration in den Arbeitsmarkt unterstützt werden, indem ihnen detaillierte Informationen über die beruflichen Integrationsmöglichkeiten und die entsprechenden Anforderungen gegeben werden. Im Kanton Tessin, zum Beispiel, könnten die Gemeinden Lugano, Mendrisio und Bellinzona, die eine bedeutende Präsenz von Ausländern haben, von diesen Maßnahmen profitieren. Laut den Daten von 2025 beherbergt das Tessin etwa 50.000 Grenzgänger und 30.000 ausländische Einwohner, von denen viele in berufliche Integrationsprogramme einbezogen werden könnten. ### Das Pilotprogramm Perspecta Die Regierung hat beschlossen, das Pilotprogramm 'Perspecta' bis 2030 beizubehalten, durch das die OPSC berufliche Qualifikationen für Personen anbietet, die durch die Familienzusammenführung in die Schweiz kommen. Dieses Programm hilft, falls erforderlich, bei der Anerkennung de...
Dettagli operativi
Was sich für Grenzgänger und Ausländer ändert Die neuen Maßnahmen, die durch die Änderung des Bundesgesetzes über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG) eingeführt wurden und am 1. Januar 2023 in Kraft getreten sind, zielen darauf ab, die berufliche Integration von Ausländerinnen und Ausländern, die zur Familienzusammenführung in die Schweiz kommen, zu erleichtern. Hier ist, was sich konkret ändert: ### Unterstützung bei der Ausbildung und der Jobsuche Ausländerinnen und Ausländer, die zur Familienzusammenführung in die Schweiz kommen, können von einer speziellen Unterstützung bei der Ausbildung und der Jobsuche profitieren. Diese Unterstützung umfasst detaillierte Informationen über die Möglichkeiten der beruflichen Integration und die entsprechenden Anforderungen. Darüber hinaus bietet das Pilotprogramm 'Perspecta', das 2022 gestartet wurde, persönliche Beratung, um diesen Personen zu helfen, ihre Diplome anerkennen zu lassen und in die Arbeitswelt einzusteigen. 📊 Konkrete Beispiele: - Lugano: Die Gemeinde Lugano hat in Zusammenarbeit mit dem kantonalen Integrationsamt ein Pilotprojekt gestartet, das 200 Ausländerinnen und Ausländern pro Jahr kostenlose Italienischkurse und berufliche Ausbildung bietet. Die Teilnehmer haben eine Beschäftigungsquote von 70% innerhalb von 12 Monaten. - Bellinzona: Im letzten Jahr hat Bellinzona einen Anstieg von 15% bei der Beschäftigung von Ausländerinnen und Ausländern im Gastgewerbe dank spezifischer Ausbildungsprogramme verzeichnet. ### Rolle der Kantone und Gemeinden Die Kantone und Gemeinden werden eine Schlüsselrolle dabei spielen, dem Staatssekretariat für Migration (SEM) Personen zu melden, die keine Aussichten auf einen Arbeitsplatz oder eine Ausbildung haben. Dieser Mechanismus ermöglicht es, frühzeitig zu identifizier...
Punti chiave
Was tun, um von den neuen Maßnahmen zu profitieren Wenn Sie als Ausländer in die Schweiz gekommen sind, um sich mit Ihrer Familie wieder zu vereinen, und von den neuen Maßnahmen zur beruflichen Integration profitieren möchten, finden Sie hier eine detaillierte Anleitung: 1. Kontaktieren Sie das OPSC: Wenden Sie sich an die Berufsberatung, Studien- und Karriereberatung (OPSC) Ihres Kantons. In der Schweiz können Sie beispielsweise das OPSC in Bellinzona oder Locarno kontaktieren, um detaillierte Informationen über die Möglichkeiten der beruflichen Integration und die entsprechenden Anforderungen zu erhalten. Das Bundesgesetz vom 16. Dezember 2005 über die Förderung der Beschäftigung und der gewerblichen Unternehmen (LPEA) sieht vor, dass die Kantone kostenlose Berufsberatungsdienste anbieten. 2. Teilnahme am Perspecta-Programm: Wenn Sie beruflich qualifiziert sind, können Sie am Pilotprogramm 'Perspecta' teilnehmen. Dieses Programm, das 2020 gestartet wurde, bietet individuelle Beratung und Unterstützung bei der Anerkennung Ihres Diploms. Laut den Daten des SECO haben im Jahr 2022 etwa 1.200 Personen von diesem Programm profitiert, mit einer Erfolgsquote von 70% bei der Anerkennung der Qualifikationen. 3. Nutzen Sie die Berufsberatungsdienste: Nutzen Sie die Berufsberatungsdienste, die von den Kantonen und Gemeinden angeboten werden. In der Schweiz bietet beispielsweise die Gemeinde Lugano Sprachkurse in Italienisch und Deutsch für Ausländer an, die für die berufliche Integration unerlässlich sind. Diese Kurse können zwischen 500 und 1.000 Franken kosten, werden aber oft teilweise oder vollständig von den Gemeinden finanziert. ### Nützliche Tools Für weitere Informationen und um von den neuen Maßnahmen zu profitieren, können Sie die folgenden Tools verwenden: - Loh...
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Häufig gestellte Fragen
- Wer kann von den neuen Maßnahmen zur beruflichen Integration profitieren?
- Die neuen Maßnahmen richten sich hauptsächlich an Ausländer, die durch Familienzusammenführung in die Schweiz kommen. Diese Personen können bei der Ausbildung und der Jobsuche spezifische Unterstützung erhalten.
- Was bietet das Pilotprogramm 'Perspecta'?
- Das Pilotprogramm 'Perspecta' bietet professionell qualifizierten Personen, die durch Familienzusammenführung in die Schweiz gekommen sind, eine persönliche Beratung. Dieses Programm hilft bei der Anerkennung der Diplome und beim Einstieg in den Arbeitsmarkt.
- Welche Rolle spielen die Kantone und Gemeinden bei den neuen Maßnahmen?
- Die Kantone und Gemeinden müssen der OPSC Personen melden, die keine Aussichten auf einen Arbeitsplatz oder eine Ausbildung haben. Dieser Mechanismus ermöglicht es, rechtzeitig zu identifizieren, wer Unterstützung benötigt, und ihnen die notwendigen Ressourcen für den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu bieten.