Webuild und Salini: Zusammenarbeit für einen wettbewerbsfähigen Tessin erforderlich
Der Geschäftsführer von Webuild fordert ein Bündnis zwischen Institutionen und Unternehmen für Infrastrukturprojekte im Tessin und in Italien. Der globale Baumarkt soll bis 2030 ein Volumen von 5.180 Milliarden Franken erreichen.
Contesto
MILANO. „Um auf höchstem Niveau im globalen Infrastrukturmarkt mithalten zu können, der bis 2030 ein Volumen von 5.180 Milliarden Dollar erreichen wird, muss die systematische Zusammenarbeit zwischen Institutionen, Industrie und Wissenschaft immer weiter gestärkt werden.“ Die Worte von Pietro Salini, CEO von Webuild, die er heute in Mailand während der Veranstaltung Costruire secondo bellezza. Dove infrastrutture e design si incontrano sprach, lassen keinen Raum für Interpretationen. Die Diskussion fand im Rahmen der Ausstellung EVOLUTIO statt, die von der Gruppe bis zum 3. Mai im Museo Nazionale Scienza e Tecnologia Leonardo da Vinci in Mailand präsentiert wird. An der Veranstaltung nahmen auch Maria Porro (Präsidentin des Salone del Mobile Mailand), Mario Cucinella (Gründer von MCA - Mario Cucinella Architects), Francesco Zurlo (Dekan der Fakultät für Design am Politecnico di Milano), Antonio Calabrò (Präsident von Museimpresa) und Guido Guerzoni (Professor für Museum Management an der Bocconi-Universität) teil. ### Das Webuild-Modell: Ein wandernder Distrikt für den Export Salini betonte, wie Webuild als führendes Unternehmen einer strukturierten Wertschöpfungskette agiert, die 17.500 Unternehmen vereint und damit einen echten wandernden Distrikt bildet, der das italienische Know-how in globale Infrastrukturprojekte exportiert. Eine Strategie, die in Phasen geopolitischer Instabilität besonders entscheidend wird, da große Infrastrukturprojekte eine zentrale antizyklische Investition darstellen. Dieses Produktionsökosystem geht über die reine Preislogik hinaus und setzt stattdessen auf Qualität, Ästhetik, Zuverlässigkeit und die Fähigkeit, extrem komplexe Aufträge zu managen. Ein Modell, das laut Salini Erfolg zeigt: „Unsere Projekte sind nicht nur nützlich, sonde...
Dettagli operativi
„Beste Technologien allein reichen nicht aus, wenn eine geteilte Vision fehlt.“ Dieser Satz fasst den Kern des Vorschlags von Salini zusammen – mit direkten Auswirkungen auf die Grenzgänger aus dem Tessin, die in der Lombardei arbeiten, oder auf italienische Fachkräfte, die im Kanton tätig sind. ### Was sich für Arbeitstätige an der Grenze ändert Die Zusammenarbeit zwischen Institutionen und Unternehmen könnte zu einer stärkeren Integration der Arbeitsmärkte von Tessin und Lombardei führen. Projekte wie der Bau neuer Bahnstationen oder die Sanierung historischer Grenzübergänge erfordern interdisziplinäre Kompetenzen: Ingenieure, Architekten, Sicherheitstechniker, aber auch Logistik- und Personalmanagementexperten. Aktuell stellen die Grenzgänger aus dem Tessin eine zentrale Säule der Wirtschaft des Kantons dar. Aktuelle Daten zufolge pendeln täglich über 70.000 Arbeitstätige über die Grenze, vor allem nach Varese, Como und Mailand. Eine Arbeitskraft, die von neuen Ausbildungsmöglichkeiten und einer engeren Zusammenarbeit zwischen lokalen Behörden profitieren könnte. ### Vorher vs. nachher: Konkrete Szenarien Vor der Initiative: Transnationale Infrastrukturprojekte litten oft unter Verzögerungen aufgrund mangelnder Abstimmung zwischen den Behörden, unterschiedlichen Rechtsvorschriften oder komplexen bürokratischen Verfahren. Unternehmen operierten in einem zersplitterten Umfeld mit Risiken von Doppelungen oder Lücken in der Projektumsetzung. Nach der Initiative: Die Zusammenarbeit zwischen Institutionen und Unternehmen könnte Verfahren vereinfachen, Genehmigungszeiten verkürzen und die Qualität der Projekte steigern. Für die Grenzgänger hätte dies folgende Konsequenzen: - Größere Beschäftigungsstabilität: Schnellere und effizientere Baustellen bedeuten weniger Risi...
Punti chiave
[object Object] [object Object] Für eine genaue Nettogehaltsberechnung nutzen Sie unseren Steuervergleichsrechner: vergleichen Sie G- und B-Bewilligung mit allen Abzügen 2026. Quelle: varesenoi.it
Punti chiave
{"q":"Welche Infrastruktursektoren würden am meisten von der Zusammenarbeit zwischen Institutionen und Unternehmen profitieren?","a":"Laut Webuild sind die wichtigsten Sektoren Bauwesen, Verkehr und Energie. Projekte wie die Sanierung von Grenzübergängen (z.B. Chiasso), der Ausbau des Schienennetzes (z.B. Como-Varese) und der Bau neuer Straßenverbindungen zwischen dem Tessin und der Lombardei gehören zu den ersten Kandidaten. Auch die Digitalisierung von Logistikdienstleistungen und die Sicherheit auf Baustellen zählen zu den Prioritäten."},{"q":"Wie kann ich überprüfen, ob ein Unternehmen zur Wertschöpfungskette von Webuild gehört?","a":"Webuild aggregiert 17.500 Unternehmen. Die offizielle Liste findet sich auf der Website der Gruppe oder kann direkt beim Büro für Öffentlichkeitsarbeit angefordert werden. Viele dieser Unternehmen veröffentlichen Stellenangebote auf spezialisierten Plattformen wie [nav:companies oder LinkedIn. Für Grenzgänger ist es zudem hilfreich zu prüfen, ob das Unternehmen aktuell Baustellen im Tessin oder in der Lombardei betreibt."},{"q":"Welche Kompetenzen werden für eine Tätigkeit auf den Baustellen von Webuild als prioritär angesehen?","a":"Neben den fachspezifischen Kenntnissen des jeweiligen Berufs (z.B. Bauingenieurwesen, Architektur, Elektronik) werden folgende Qualifikationen gefordert: Zertifizierungen zur Arbeitssicherheit (SUVA für die Schweiz, italienische Vorschriften für die Lombardei), Kenntnisse digitaler Tools wie BIM sowie Kompetenzen im Bereich Umweltschutz. Webuild bietet jährlich über 3 Millionen Ausbildungsstunden zu diesen Themen an."},{"q":"Gibt es steuerliche Vergünstigungen für Grenzgänger, die in Infrastrukturprojekten arbeiten?","a":"Derzeit wurden keine neuen spezifischen Vergünstigungen für diese Personengruppe ange...
Häufig gestellte Fragen
- Welche Infrastruktursektoren würden am meisten von der Zusammenarbeit zwischen Institutionen und Unternehmen profitieren?
- Laut Webuild sind die wichtigsten Sektoren Bauwesen, Verkehr und Energie. Projekte wie die Sanierung von Grenzübergängen (z.B. Chiasso), der Ausbau des Schienennetzes (z.B. Como-Varese) und der Bau neuer Straßenverbindungen zwischen dem Tessin und der Lombardei gehören zu den ersten Kandidaten. Auch die Digitalisierung von Logistikdienstleistungen und die Sicherheit auf Baustellen zählen zu den Prioritäten.
- Wie kann ich überprüfen, ob ein Unternehmen zur Wertschöpfungskette von Webuild gehört?
- Webuild aggregiert 17.500 Unternehmen. Die offizielle Liste findet sich auf der Website der Gruppe oder kann direkt beim Büro für Öffentlichkeitsarbeit angefordert werden. Viele dieser Unternehmen veröffentlichen Stellenangebote auf spezialisierten Plattformen wie [nav:companies](nav:companies) oder LinkedIn. Für Grenzgänger ist es zudem hilfreich zu prüfen, ob das Unternehmen aktuell Baustellen im Tessin oder in der Lombardei betreibt.
- Welche Kompetenzen werden für eine Tätigkeit auf den Baustellen von Webuild als prioritär angesehen?
- Neben den fachspezifischen Kenntnissen des jeweiligen Berufs (z.B. Bauingenieurwesen, Architektur, Elektronik) werden folgende Qualifikationen gefordert: Zertifizierungen zur Arbeitssicherheit (SUVA für die Schweiz, italienische Vorschriften für die Lombardei), Kenntnisse digitaler Tools wie BIM sowie Kompetenzen im Bereich Umweltschutz. Webuild bietet jährlich über 3 Millionen Ausbildungsstunden zu diesen Themen an.
- Gibt es steuerliche Vergünstigungen für Grenzgänger, die in Infrastrukturprojekten arbeiten?
- Derzeit wurden keine neuen spezifischen Vergünstigungen für diese Personengruppe angekündigt. Allerdings könnten der Kanton Tessin und die Region Lombardei in den kommenden Monaten Anreize einführen, insbesondere für diejenigen, die sich in strategischen Bereichen weiterbilden. Es empfiehlt sich, die Websites der kantonalen Direktion für Wirtschaft und Beschäftigung (DFE) sowie der Region Lombardei zu verfolgen. Grundsätzlich können Grenzgänger jedoch bestehende Vergünstigungen bei der Steuererk
- Was ist der Hauptunterschied zwischen dem von Salini vorgeschlagenen Kooperationsmodell und früheren Ansätzen bei Großprojekten?
- Der entscheidende Unterschied liegt in der **Systematik der Zusammenarbeit**. Es handelt sich nicht um einmalige Vereinbarungen zwischen Unternehmen und Institutionen, sondern um ein **strukturiertes Bündnis**, das auch Hochschulen und Bildungseinrichtungen einbindet. Dadurch wird der Fokus vom reinen Preiswettbewerb auf Qualität, Ästhetik, Zuverlässigkeit und die Fähigkeit zur Bewältigung komplexer Projekte verlagert. Zudem sieht das Modell hohe Investitionen in Bildung und Sicherheit vor, die
- Wo finde ich aktuelle Informationen zu grenzüberschreitenden Infrastrukturprojekten?
- Offizielle Quellen sind: die Website des **kantonalen Departements für Wirtschaft und Beschäftigung (DFE)** (Abteilung Großprojekte), das Portal der **Region Lombardei** (Infrastrukturprojekte) sowie Pressemitteilungen von **Webuild** und anderen großen Unternehmen der Wertschöpfungskette. Auch die **Italienisch-Schweizerische Handelskammer** organisiert Veranstaltungen und veröffentlicht Publikationen zu diesen Themen. Für Grenzgänger ist es zudem sinnvoll, sich für Newsletter von Einrichtungen