Webuild und Salini: Zusammenarbeit für einen wettbewerbsfähigen Tessin erforderlich

Der Geschäftsführer von Webuild fordert ein Bündnis zwischen Institutionen und Unternehmen für Infrastrukturprojekte im Tessin und in Italien. Der globale Baumarkt soll bis 2030 ein Volumen von 5.180 Milliarden Franken erreichen.
Kontext
Auf einen Blick
- Webuild fördert Zusammenarbeit zwischen Institutionen, Industrie und Wissenschaft.
- Infrastrukturprojekte sollen Tessin und Lombardei verbinden.
- Ausbildung und Sicherheit sind zentrale Säulen des Webuild-Modells.
Wichtige Fakten
- Globaler Markt: Infrastrukturmarkt wird bis 2030 5.180 Milliarden Dollar erreichen.
- Veranstaltung: Diskussion fand im Rahmen der Ausstellung EVOLUTIO in Mailand statt.
- Webuild-Modell: Vereint 17.500 Unternehmen in einer strukturierten Wertschöpfungskette.
- Grenzgänger: Über 70.000 Pendler täglich zwischen Tessin und Lombardei.
- Ausbildung: 3 Millionen Ausbildungsstunden in Sicherheit von 2022–2025.
- Projekte: Beispiele: Kunststationen in Neapel, Archäostationen in Rom und Mailand.
MILANO. „Um auf höchstem Niveau im globalen Infrastrukturmarkt mithalten zu können, der bis 2030 ein Volumen von 5.180 Milliarden Dollar erreichen wird, muss die systematische Zusammenarbeit zwischen Institutionen, Industrie und Wissenschaft immer weiter gestärkt werden.“ Die Worte von Pietro Salini, CEO von Webuild, die er heute in Mailand während der Veranstaltung Costruire secondo bellezza. Dove infrastrutture e design si incontrano sprach, lassen keinen Raum für Interpretationen.
Die Diskussion fand im Rahmen der Ausstellung EVOLUTIO statt, die von der Gruppe bis zum 3. Mai im Museo Nazionale Scienza e Tecnologia Leonardo da Vinci in Mailand präsentiert wird. An der Veranstaltung nahmen auch Maria Porro (Präsidentin des Salone del Mobile Mailand), Mario Cucinella (Gründer von MCA - Mario Cucinella Architects), Francesco Zurlo (Dekan der Fakultät für Design am Politecnico di Milano), Antonio Calabrò (Präsident von Museimpresa) und Guido Guerzoni (Professor für Museum Management an der Bocconi-Universität) teil.
Das Webuild-Modell: Ein wandernder Distrikt für den Export
Salini betonte, wie Webuild als führendes Unternehmen einer strukturierten Wertschöpfungskette agiert, die 17.500 Unternehmen vereint und damit einen echten wandernden Distrikt bildet, der das italienische Know-how in globale Infrastrukturprojekte exportiert. Eine Strategie, die in Phasen geopolitischer Instabilität besonders entscheidend wird, da große Infrastrukturprojekte eine zentrale antizyklische Investition darstellen.
Dieses Produktionsökosystem geht über die reine Preislogik hinaus und setzt stattdessen auf Qualität, Ästhetik, Zuverlässigkeit und die Fähigkeit, extrem komplexe Aufträge zu managen. Ein Modell, das laut Salini Erfolg zeigt: „Unsere Projekte sind nicht nur nützlich, sondern repräsentieren zeitgenössische Monumente, die über Generationen hinweg Bestand haben“, fügte er hinzu.
Infrastruktur als Motor für den Tessin und die Lombardei
Webuilds Fokus auf grenzüberschreitende Projekte ist besonders ausgeprägt. Zu den genannten Beispielen zählen die Kunststationen in Neapel, die Archäostationen Porta Metronia und Colosseo/Fori Imperiali der Linie C der Metro Rom sowie die Funde für die Linie M4 in Mailand. Projekte, die zeigen, wie Infrastruktur städtische Strukturen regenerieren und Geschichte bewahren kann.
Für den Tessin bedeutet diese Vision konkrete Chancen. Projekte wie die Erweiterung des Schienennetzes zwischen Como und Varese, die Sanierung des Grenzübergangs Chiasso oder die Realisierung neuer Straßenverbindungen zwischen Lugano und der Lombardei könnten von dieser systematischen Zusammenarbeit profitieren. Es geht nicht nur um den Bau, sondern um die Schaffung von gemeinsamem Wert auf beiden Seiten der Grenze.
Ausbildung und Sicherheit: Zwei Säulen für die Wettbewerbsfähigkeit
Ein weiterer zentraler Aspekt des Webuild-Modells ist die Ausbildung. Die Gruppe sichert den Generationenwechsel einzigartiger technischer Kompetenzen: „Durch ein Modell, das Ausbildung über verschiedene Schulen hinweg vorsieht, begegnen wir der Lücke zwischen Fachkräftenachfrage und -angebot“, erklärte Salini. Aktuell beschäftigt Webuild 95.000 Mitarbeiter weltweit, davon 22.000 allein in Italien.
Die Arbeitssicherheit ist ebenso priorisiert. Im Zeitraum 2022–2025 wurden über 3 Millionen Ausbildungsstunden absolviert, wodurch Webuild zum Weltklasseführer der Branche aufstieg. Ein Ergebnis, das die operativen Standards der gesamten Wertschöpfungskette – einschließlich der Baustellen im Tessin – hebt.
„Die Allianz zwischen Institutionen, Industrie und Wissenschaft ist mehr als jede Technologie: Sie verwandelt ein Projekt in ein Vermächtnis für zukünftige Generationen.“ — Pietro Salini, CEO von Webuild
Operative Details
„Beste Technologien allein reichen nicht aus, wenn eine geteilte Vision fehlt.“ Dieser Satz fasst den Kern des Vorschlags von Salini zusammen – mit direkten Auswirkungen auf die Grenzgänger aus dem Tessin, die in der Lombardei arbeiten, oder auf italienische Fachkräfte, die im Kanton tätig sind.
Was sich für Arbeitstätige an der Grenze ändert
Die Zusammenarbeit zwischen Institutionen und Unternehmen könnte zu einer stärkeren Integration der Arbeitsmärkte von Tessin und Lombardei führen. Projekte wie der Bau neuer Bahnstationen oder die Sanierung historischer Grenzübergänge erfordern interdisziplinäre Kompetenzen: Ingenieure, Architekten, Sicherheitstechniker, aber auch Logistik- und Personalmanagementexperten.
Aktuell stellen die Grenzgänger aus dem Tessin eine zentrale Säule der Wirtschaft des Kantons dar. Aktuelle Daten zufolge pendeln täglich über 70.000 Arbeitstätige über die Grenze, vor allem nach Varese, Como und Mailand. Eine Arbeitskraft, die von neuen Ausbildungsmöglichkeiten und einer engeren Zusammenarbeit zwischen lokalen Behörden profitieren könnte.
Vorher vs. nachher: Konkrete Szenarien
Vor der Initiative: Transnationale Infrastrukturprojekte litten oft unter Verzögerungen aufgrund mangelnder Abstimmung zwischen den Behörden, unterschiedlichen Rechtsvorschriften oder komplexen bürokratischen Verfahren. Unternehmen operierten in einem zersplitterten Umfeld mit Risiken von Doppelungen oder Lücken in der Projektumsetzung.
Nach der Initiative: Die Zusammenarbeit zwischen Institutionen und Unternehmen könnte Verfahren vereinfachen, Genehmigungszeiten verkürzen und die Qualität der Projekte steigern. Für die Grenzgänger hätte dies folgende Konsequenzen:
- Größere Beschäftigungsstabilität: Schnellere und effizientere Baustellen bedeuten weniger Risiko von Unterbrechungen oder Entlassungen.
- Neue gefragte Kompetenzen: Zielgerichtete Weiterbildungen in den Bereichen Sicherheit, Digitalisierung und Nachhaltigkeit mit Zertifikaten, die auf beiden Seiten der Grenze anerkannt werden.
- Zugang zu verantwortungsvolleren Positionen: Komplexe Projekte wie die von Salini genannten (archäologische Stationen, Kunstbahnhöfe) erfordern hochspezialisierte Fachkräfte.
📊 Zahlen im Fokus: Über 70.000 Grenzgänger täglich – eine Zahl, die die Bedeutung dieser Arbeitskräfte für die regionale Wirtschaft unterstreicht.
Die Rolle der Tessiner Institutionen
Der Kanton Tessin könnte über das Departement für Finanzen und Wirtschaft (DFE) sowie das Departement für Territorium eine Schlüsselrolle spielen. Mögliche Maßnahmen:
- Vereinbarungen mit der Lombardei zur gemeinsamen Nutzung bewährter Praktiken in der Baustellenverwaltung.
- Vereinfachung der Anerkennung von Qualifikationen für Grenzgänger in strategischen Sektoren (Bauwesen, Transport, Energie).
- Investitionen in duale Ausbildung (Schule-Beruf) in Zusammenarbeit mit Webuild und anderen Großunternehmen der Branche.
⚠️ Herausforderung: Unterschiedliche Rechtsvorschriften – insbesondere bei Arbeitssicherheit und Umwelt – erfordern eine enge Abstimmung zwischen den Behörden.
Ein konkretes Beispiel: Der Grenzübergang Chiasso
Der Grenzübergang Chiasso ist einer der wichtigsten Zugangspunkte für Grenzgänger. Seine Sanierung – umgesetzt in einem kollaborativen Ansatz – könnte folgende Vorteile bringen:
- Verkürzung der Wartezeiten für Arbeitstätige, die aktuell in Stoßzeiten durchschnittlich 30–45 Minuten betragen.
- Verbesserung der Sicherheit durch moderne Kontrollsysteme und spezielle Notfallbereiche.
- Schaffung neuer Arbeitsplätze sowohl im Tessin als auch in der Lombardei mit positiven Effekten für die lokale Wirtschaft.
Hürden und Hindernisse
Nicht alle Herausforderungen sind bereits gelöst. Zu den kritischen Punkten gehören:
- Unterschiedliche Rechtsvorschriften: Ausschreibungsverfahren in der Schweiz und Italien weichen oft stark voneinander ab, besonders in Sachen Arbeitssicherheit und Umweltschutz.
- Kosten und Finanzierung: Großprojekte erfordern erhebliche Investitionen, die zwischen mehreren Akteuren aufgeteilt werden müssen.
- Widerstand gegen Veränderungen: Einige lokale Verwaltungen könnten zögern, etablierte Verfahren zu ändern.
💡 Perspektive: Eine engere Zusammenarbeit könnte nicht nur die Effizienz steigern, sondern auch neue Chancen für die regionale Entwicklung eröffnen.
Die Zukunft der Infrastruktur zwischen Tessin und Lombardei
Doch das von Salini vorgeschlagene Modell bietet einen Ausweg: Systematische Zusammenarbeit kann diese Hürden überwinden und aus Einschränkungen Chancen machen.
Die Zukunft der Infrastruktur zwischen Tessin und Lombardei
Sollte das Webuild-Modell erfolgreich sein, könnte sich das Tessin als logistischer und infrastruktureller Knotenpunkt zwischen der Schweiz und Italien etablieren. Daraus würden folgende Entwicklungen resultieren:
- Eine steigende Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften in den Bereichen Bau, Technik und Sicherheit.
- Eine stärkere Verzahnung der Bildungslandschaften zwischen Tessin und Lombardei.
- Neue Partnerschaften zwischen lokalen Unternehmen und internationalen Konzernen der Branche.
Für Grenzgänger würde dies mehr Karrierechancen, kontinuierliche Weiterbildung und berufliche Stabilität bedeuten. Darüber hinaus könnten Projekte dieser Größenordnung auch Investitionen in angrenzende Bereiche wie Gastgewerbe und Dienstleistungen anziehen.
Was Grenzgänger tun sollten
Um diese Möglichkeiten zu nutzen, sollten Arbeitnehmer folgende Schritte einleiten: 1. Stellenangebote von Webuild und anderen großen Infrastrukturunternehmen sowohl im Tessin als auch in der Lombardei regelmäßig verfolgen. 2. Eigene Kompetenzen in den Bereichen Sicherheit, Digitalisierung und Nachhaltigkeit durch anerkannte Kurse aktualisieren. 3. An Netzwerkveranstaltungen zwischen Institutionen und Unternehmen teilnehmen, etwa jenen, die von der italo-schweizerischen Handelskammer oder dem EDI Tessin organisiert werden.
📊 Wichtige Daten:
- Tessinische Grenzgänger: über 70.000 Pendler täglich
- Globaler Infrastrukturmarkt: 5,18 Billionen Franken bis 2030
- Unternehmen in der Webuild-Wertschöpfungskette: 17.500
- Sicherheitsschulungen: 3 Millionen Stunden im Zeitraum 2022–2025
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Wichtige Punkte
Sollte die Zusammenarbeit zwischen Institutionen und Unternehmen Realität werden, müssen Tessiner Grenzpendler und italienische Fachleute, die im Kanton arbeiten, bereit sein, die neuen Chancen zu ergreifen. Hier ist was du Schritt für Schritt tun kannst, damit du nicht unvorbereitet bist.
Schritt 1: Überprüfen Sie laufende Infrastrukturprojekte
Die ersten Baustellen, die vom kollaborativen Ansatz von Webuild profitieren könnten, sind solche, die sich bereits in der Planungs- oder Startphase befinden. Für grenzüberschreitende Pendler ist es unerlässlich, Folgendes zu tun:
- Konsultieren Sie die Website des DFE Tessin (nav:jobs), um Ausschreibungen und Arbeitsmöglichkeiten in strategischen Sektoren (Bauwesen, Transport, Energie) zu überwachen. - Überprüfen Sie die Ankündigungen von Webuild und den weiteren 17.500 Unternehmen der Lieferkette, die auf ihren institutionellen Webseiten oder auf spezialisierten Plattformen wie nav:companies verfügbar sind. - Abonnieren Sie die Newsletter der Italienisch-Schweizer Handelskammer oder des Ingenieurordens des Kantons Tessin, um Echtzeit-Updates zu erhalten.
Schritt 2: Aktualisieren Sie die erforderlichen Fähigkeiten
Arbeitssicherheit und Digitalisierung sind zwei Säulen des Webuild-Modells. Für grenzüberschreitende Pendler bedeutet das:
- Teilnahme an Sicherheitsschulungen auf Baustellen, wie etwa von SUPSI oder EOC organisiert. Einige Kurse sind bereits in Lombardei und Tessin anerkannt. - Lernen Sie die digitalen Werkzeuge kennen, die in großen Infrastrukturprojekten verwendet werden, wie BIM (Building Information Modeling) oder Baustellenmanagement-Plattformen. - Spezielle Zertifizierungen zu erwerben, zum Beispiel für den Betrieb in gefährlichen Umgebungen oder mit speziellen Maschinen. Webuild organisiert interne Kurse, die in manchen Fällen auch auf externe Fachkräfte ausgeweitet werden können.
⚠️ > Achtung: Einige Fertigkeiten, wie etwa solche im Bereich Arbeitssicherheit gemäß Schweizer Gesetzgebung (SUVA), sind für die Arbeit auf Baustellen im Tessin verpflichtend. Überprüfe immer die Voraussetzungen, bevor du dich bewirbst.
Schritt 3: Nehmen Sie an Networking-Initiativen teil
Die Zusammenarbeit zwischen Institution und Unternehmen basiert ebenfalls auf dem Austausch von Know-how. Grenzüberschreitende Pendler können aktiv beitragen, indem sie sich an folgenden Teilen beteiligen:
- Technische Tabellen, organisiert von der DFE oder der Region Lombardei, in denen grenzüberschreitende Infrastrukturprojekte diskutiert werden. - Branchenveranstaltungen, wie sie von Museimpresa oder dem Politecnico di Milano SUPSI organisiert werden, die Unternehmen, Institutionen und Fachleute zusammenbringen. - Arbeitsgruppen zu Themen der Doppelausbildung, bei denen gemeinsame Schulungskurse zwischen Tessin und der Lombardei gestaltet werden.
Schritt 4: Steueranreize und -leistungen überwachen
Um Investitionen und Fähigkeiten anzuziehen, könnten der Kanton Tessin und die Region Lombardei neue Steuererleichterungen oder Schulungsbeiträge einführen. Behalte folgende Augen im Auge:
- Die Website der DFE Tessin für regionale oder kantonale Ausschreibungen. - Die Kommunikation von SUPSI und der Università della Svizzera Italiana (USI), die häufig Ausbildungsprojekte mit öffentlichen Mitteln fördern. - Bilaterale Abkommen zwischen der Schweiz und Italien, die Steuererleichterungen für diejenigen bieten könnten, die in strategischen Sektoren arbeiten.
Schritt 5: Bereiten Sie sich auf regulatorische Änderungen vor
Die Zusammenarbeit zwischen Institutionen und Unternehmen könnte zu neuen Vorschriften führen: - Grenzüberschreitende öffentliche Beschaffung: Vereinfachte Verfahren für gemeinsame Projekte. - Anerkennung von Fähigkeiten: Größere Flexibilität bei der Validierung beruflicher Qualifikationen zwischen Tessin und Lombardei. - Arbeitssicherheit: Angleichung der Standards zwischen den beiden Ländern.
Um nicht unvorbereitet zu bleiben, ist es sinnvoll, Folgendes zu tun: - Regelmäßig die Website des SECO (Staatssekretariat für Wirtschaftsangelegenheiten) konsultieren, um Informationen zu schweizerischen Gesetzen zu erhalten. - Teilnahme an Webinaren, die von Organisationen wie der Finanzbehörde oder der Handelskammer organisiert werden und die Nachrichten im Bereich der grenzüberschreitenden Arbeit erklären. - Rat von Anwaltskanzleien einzuholen, die sich auf italienisch-schweizerisches Arbeitsrecht spezialisiert haben.
Fristen und Zeitpläne
Derzeit wurden keine konkreten Fristen für die Einführung des kollaborativen Modells festgelegt. Die Veranstaltung in Mailand am 15. April 2026 markiert jedoch einen ersten konkreten Schritt. Die nächsten Monate werden entscheidend sein für:
- Die Unterzeichnung von Vereinbarungen zwischen Webuild und den Tessiner und lombardischen Institutionen. - Die Einführung technischer Tabellen für die Planung der ersten Pilotprojekte. - Die Definition von Finanzierungsverfahren und Ausschreibungen.
Nützliche Werkzeuge für grenzüberschreitende Pendler
Um mit dieser Veränderung besser umzugehen, können grenzüberschreitende Pendler Folgendes nutzen:
- nav:calculator: Rechner der Nettogehälter für grenzüberschreitende Arbeiter mit Aktualisierungen zu Steuer- und Beitragssätzen. - nav:tax-return: Praktischer Leitfaden für Steuererklärungen in Tessin und Lombardei, mit Schwerpunkt auf Leistungen für Grenzarbeiter. - nav:salary-compare: Vergleich der durchschnittlichen Gehälter in strategischen Sektoren (Bau, Transport, Energie) zwischen Tessin und Lombardei. - nav:jobs: Aktualisierte Datenbank mit Stellenangeboten im Infrastruktursektor, sowohl in Tessin als auch in der Lombardei. - nav:living-ch: Leitfaden zum Umzug nach Tessin, mit Informationen zu Kosten, Unterkunft und Dienstleistungen für Grenzpendler.
Was passiert, wenn du nicht handelst?
Ein Stillstand in dieser Phase des Wandels könnte folgendes beinhalten: - Verlust von Arbeitsplätzen in strategischen Sektoren. - Fehlender Zugang zu qualitativ hochwertigen Ausbildungen, was das berufliche Wachstum einschränken könnte. - Risiko, dass Fähigkeiten veraltet sind, insbesondere in einem Markt, der immer mehr Spezialisierung erfordert.
Fazit: Die Zeit zum Handeln ist jetzt
Die Initiative von Webuild und Pietro Salini stellt eine einzigartige Gelegenheit für grenzüberschreitende Pendler aus Tessin und italienische Fachkräfte dar, die im Kanton arbeiten. Es geht nicht nur um den Bau von Infrastruktur, sondern darum, eine Zukunft zu gestalten: mehr Arbeitsplätze, mehr Ausbildung, mehr Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern.
Der Kanton Tessin, mit seiner strategischen Lage, kann in diesem Sinne zu einem Innovationslabor werden. Es liegt an jedem grenzüberschreitenden Pendler, diese Herausforderung anzunehmen, auf dem neuesten Stand zu bleiben, aktiv teilzunehmen und sich auf die kommenden Veränderungen vorzubereiten.
💡 Abschließender Tipp: Melden Sie sich jetzt für einen der von SUPSI oder EOC angebotenen Schulungen an und beginnen Sie, die Ausschreibungen für Ausschreibungen auf nav:jobs zu überwachen. Die Zukunft der grenzüberschreitenden Infrastruktur ist bereits da: Verpassen Sie nicht Ihre Chance, Teil davon zu werden.
Quelle: varesenoi.it
Häufig gestellte Fragen
- Welche Infrastruktursektoren würden am meisten von der Zusammenarbeit zwischen Institutionen und Unternehmen profitieren?
- Laut Webuild sind die wichtigsten Sektoren Bauwesen, Verkehr und Energie. Projekte wie die Sanierung von Grenzübergängen (z.B. Chiasso), der Ausbau des Schienennetzes (z.B. Como-Varese) und der Bau neuer Straßenverbindungen zwischen dem Tessin und der Lombardei gehören zu den ersten Kandidaten. Auch die Digitalisierung von Logistikdienstleistungen und die Sicherheit auf Baustellen zählen zu den Prioritäten.
- Wie kann ich überprüfen, ob ein Unternehmen zur Wertschöpfungskette von Webuild gehört?
- Webuild aggregiert 17.500 Unternehmen. Die offizielle Liste findet sich auf der Website der Gruppe oder kann direkt beim Büro für Öffentlichkeitsarbeit angefordert werden. Viele dieser Unternehmen veröffentlichen Stellenangebote auf spezialisierten Plattformen wie nav:companies oder LinkedIn. Für Grenzgänger ist es zudem hilfreich zu prüfen, ob das Unternehmen aktuell Baustellen im Tessin oder in der Lombardei betreibt.
- Welche Kompetenzen werden für eine Tätigkeit auf den Baustellen von Webuild als prioritär angesehen?
- Neben den fachspezifischen Kenntnissen des jeweiligen Berufs (z.B. Bauingenieurwesen, Architektur, Elektronik) werden folgende Qualifikationen gefordert: Zertifizierungen zur Arbeitssicherheit (SUVA für die Schweiz, italienische Vorschriften für die Lombardei), Kenntnisse digitaler Tools wie BIM sowie Kompetenzen im Bereich Umweltschutz. Webuild bietet jährlich über 3 Millionen Ausbildungsstunden zu diesen Themen an.
- Gibt es steuerliche Vergünstigungen für Grenzgänger, die in Infrastrukturprojekten arbeiten?
- Derzeit wurden keine neuen spezifischen Vergünstigungen für diese Personengruppe angekündigt. Allerdings könnten der Kanton Tessin und die Region Lombardei in den kommenden Monaten Anreize einführen, insbesondere für diejenigen, die sich in strategischen Bereichen weiterbilden. Es empfiehlt sich, die Websites der kantonalen Direktion für Wirtschaft und Beschäftigung (DFE) sowie der Region Lombardei zu verfolgen. Grundsätzlich können Grenzgänger jedoch bestehende Vergünstigungen bei der Steuererklärung nutzen, etwa das erleichterte Steuerregime im Tessin für in der Lombardei wohnhafte Arbeitnehmer.
- Was ist der Hauptunterschied zwischen dem von Salini vorgeschlagenen Kooperationsmodell und früheren Ansätzen bei Großprojekten?
- Der entscheidende Unterschied liegt in der Systematik der Zusammenarbeit. Es handelt sich nicht um einmalige Vereinbarungen zwischen Unternehmen und Institutionen, sondern um ein strukturiertes Bündnis, das auch Hochschulen und Bildungseinrichtungen einbindet. Dadurch wird der Fokus vom reinen Preiswettbewerb auf Qualität, Ästhetik, Zuverlässigkeit und die Fähigkeit zur Bewältigung komplexer Projekte verlagert. Zudem sieht das Modell hohe Investitionen in Bildung und Sicherheit vor, die zum gemeinsamen Kapital der gesamten Wertschöpfungskette werden.
- Wo finde ich aktuelle Informationen zu grenzüberschreitenden Infrastrukturprojekten?
- Offizielle Quellen sind: die Website des kantonalen Departements für Wirtschaft und Beschäftigung (DFE) (Abteilung Großprojekte), das Portal der Region Lombardei (Infrastrukturprojekte) sowie Pressemitteilungen von Webuild und anderen großen Unternehmen der Wertschöpfungskette. Auch die Italienisch-Schweizerische Handelskammer organisiert Veranstaltungen und veröffentlicht Publikationen zu diesen Themen. Für Grenzgänger ist es zudem sinnvoll, sich für Newsletter von Einrichtungen wie der SUPSI oder dem EOC anzumelden, die häufig auf Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten im Zusammenhang mit diesen Projekten hinweisen.
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