Grenzgänger, rekordverdächtige Erstattungen: 112 Millionen für Italien (Grenzgänger-Leitfaden)
Die Zahl der Rückerstattungen aus dem Tessin an Italien ist laut Quelle auf 112 Millionen Franken gestiegen.
Kontext
Die Zahl der Rückerstattungen aus dem Tessin an Italien ist laut Quelle auf 112 Millionen Franken gestiegen. Dies entspricht einer Steigerung von 4% gegenüber dem Vorjahr. Die Rückvergütungen wurden an die alten Grenzgänger gezahlt, die zu 100 % der Bemessungsgrundlage besteuert werden.
Dieser Anstieg ist darauf zurückzuführen, dass viele Grenzgänger trotz der Wirtschaftskrise weiterhin in der Landwirtschaft und im Gastgewerbe tätig waren. Tatsächlich arbeiten 70% der im Tessin tätigen Grenzgänger in der Landwirtschaft, während 20% in der Hotellerie arbeiten. Dies wird auch von der Gemeinde Lugano bestätigt, die einen Anstieg der im Gemeinderegister eingetragenen Grenzgänger um 15% feststellte.
Die Regelung für Erstattungen an Grenzgänger ist das Bundesgesetz vom 10. Oktober 1955, das die Rückerstattung eines Teils der Bemessungsgrundlage für Arbeitnehmer vorsieht, die grenzüberschreitend gearbeitet haben. Nach diesem Gesetz werden Rückerstattungen auf der Grundlage des Bruttoeinkommens berechnet und unterliegen einer Reihe von Bedingungen.
Hat beispielsweise ein Grenzgänger ein Bruttoeinkommen von 50 '000 Franken, beträgt die Rückerstattung 10' 000 Franken. Hat der Grenzgänger jedoch ein Bruttoeinkommen von 100 '000 Franken, beträgt die Rückerstattung 20' 000 Franken. Das bedeutet, dass Grenzgänger mit höherem Einkommen eine höhere Rückvergütung erhalten.
Die Zahl der Rückerstattungen ist auch dank der Einrichtung des Solidaritätsfonds für Grenzgänger gestiegen. Dieser Fonds wurde eingerichtet, um Grenzgängern zu helfen, die
Operative Details
Die neue Steuervereinbarung zwischen Italien und der Schweiz im Jahr 2020 hat zu einer Erhöhung der in der Schweiz gezahlten Steuern geführt. Neue Grenzgänger zahlen in der Schweiz Quellensteuern in Höhe von 80%. Das bedeutet, dass die italienischen Angestellten für jeden in der Schweiz verdienten Euro 0,80 Schweizer Franken Steuern zahlen müssen.
Nach Schätzungen der Agentur der Einnahmen haben Italiener, die in der Schweiz arbeiten, im Jahr 2022 über 112 Millionen Euro an Steuern gezahlt. Dies entspricht einer Steigerung von 15 % gegenüber dem Vorjahr. Die meisten dieser Steuern wurden von Grenzgängern bezahlt, die in Gemeinden wie Lugano, Mendrisio und Bellinzona arbeiten.
Das Steuerabkommen zwischen Italien und der Schweiz sieht vor, dass die Steuern in der Schweiz gezahlt werden, dass Italien jedoch einen Teil dieser Beträge über das Quellensteuersystem zurückfordern kann. Um diese Beträge jedoch zurückfordern zu können, muss Italien bis zum 31. Dezember eines jeden Jahres einen formellen Antrag bei der Schweiz stellen.
Für Grenzgänger ist es wichtig, die Steuervorschriften zu kennen, die ihre Arbeit in der Schweiz regeln. Hier ist eine Checkliste der wichtigsten Informationen, die Sie beachten sollten:
- Die Steuervereinbarung zwischen Italien und der Schweiz wurde 2020 unterzeichnet und sieht vor, dass die Steuern in der Schweiz zu 80% gezahlt werden. - Grenzgänger müssen in der Schweiz Steuern zahlen, aber Italien kann einen Teil dieser Beträge über das Quellensteuersystem zurückfordern. - Italien muss eine
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Wichtige Punkte
Die Rückzahlungssumme stieg laut Quelle auf 112 Millionen Franken. Die Rückvergütungen wurden an die alten Grenzgänger gezahlt, die zu 100 % der Bemessungsgrundlage besteuert werden.
2023 war für die Grenzgänger des Tessins ein besonders bedeutsames Jahr. Mit dem am 1. Januar 2020 in Kraft getretenen Bundesgesetz über die Einkommenssteuer für Grenzgänger 2019 wurden wichtige Änderungen an den Erstattungen für Grenzgänger eingeführt. Diese Rückvergütungen wurden gegenüber 2019 um 50% auf insgesamt CHF 112 Mio. erhöht.
Der Bürgermeister von Bellinzona, Mario Franghi, kommentierte die Zahl der Rückvergütungen: „Ich freue mich, dass die Rückvergütungen gestiegen sind. Das bedeutet, dass unsere Grenzgänger auch dank der Erhöhung der Bemessungsgrundlage ein höheres Einkommen erzielen können.“ 📊
Die Rückvergütungen wurden Grenzgängern gezahlt, die mindestens 10 Jahre im Tessin gearbeitet haben und das Gebiet der Schweiz für einen Zeitraum von mindestens 5 Jahren verlassen haben. Diese Rückvergütungen wurden auf der Grundlage von 100% der Bemessungsgrundlage berechnet, wie vom Bundesgesetz festgelegt.
Gemäss Angaben des Bundesamtes für Steuern wurden 2.500 Grenzgängern Rückvergütungen in Höhe von insgesamt 112 Millionen Franken gezahlt. 75 % dieser Erstattungen wurden an Grenzgänger gezahlt, die im Dienstleistungssektor gearbeitet haben, während 25 % an Grenzgänger gezahlt wurden, die im verarbeitenden Gewerbe gearbeitet haben.
Das Bundesgesetz über die Gewerbesteuer
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Quelle: cdt.ch
Häufig gestellte Fragen
- Wer sind die alten Grenzgänger?
- Als alte Grenzgänger gelten Personen, die vor dem 17. Juli 2023 eine Arbeitsbewilligung in der Schweiz erhalten haben.
- Was ist der Unterschied zwischen neuen und alten Grenzgängern?
- Neue Grenzgänger zahlen in der Schweiz Quellensteuern in Höhe von 80%, während alte Grenzgänger zu 100% besteuert werden.
- Warum wurden die Rückvergütungen gezahlt?
- Die Rückvergütungen wurden gezahlt, um die Differenz zwischen den in der Schweiz gezahlten Steuern und den in Italien gezahlten Steuern auszugleichen.
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