Piemont und Lombardei gespalten, so wachsen die Disparitäten (Grenzgänger-Leitfaden)

Ein Frontalier arbeitet in der Lombardei und wohnt in Tessin.

Die 5-Sterne-Bewegung VCO greift nach der Debatte beim Glühwürmchenfest in Villadossola in die Situation der Grenzgänger ein.

Kontext

Die Bewegung konzentriert sich insbesondere auf die Gesundheitsabgabe und die unterschiedlichen Entscheidungen der beiden an die Schweiz angrenzenden Regionen. Nach offiziellen Angaben aus dem Jahr 2022 erhebt die Lombardei eine Gesundheitsabgabe in Höhe von 2,90 Euro pro Karte, während das Piemont eine Gesundheitsabgabe in Höhe von 1,90 Euro erhebt. Diese Ungleichheit schafft ein Klima der Unsicherheit unter den Grenzgängern, die in diesen Regionen arbeiten und leben.

„Die Gesundheitsabgabe ist nur das letzte Problem. Da ist die Frage der Mehrwertsteuer, der Kfz-Steuer, der Führerscheinverlängerung. All dies führt zu enormer Verwirrung und erhöht die Ausgaben für Grenzgänger“, sagt eine in Bellinzona ansässige Person.

Die Schweiz hingegen hat ein klareres und berechenbareres Steuersystem. Gemäss den seit dem 1. Januar 2020 geltenden Vorschriften sind Schweizer Grenzgänger von der Gesundheits- und Mehrwertsteuer befreit. Zudem profitieren sie von einem Kompensationssystem, das die Kostenunterschiede zwischen der Schweiz und Italien reduziert.

Die Diskrepanz zwischen Piemont und der Lombardei beschränkt sich nicht nur auf die Gesundheitsabgabe. Das Piemont beispielsweise erhebt eine höhere Kfz-Steuer als die Lombardei. Nach den seit dem 1. Januar 2021 geltenden Vorschriften erhebt das Piemont eine Kfz-Steuer in Höhe von 5,5 % des Fahrzeugwerts, während die Lombardei eine Steuer in Höhe von 3,5 % erhebt.

Der Unterschied ist bemerkenswert, vor allem für Grenzgänger, die ein Fahrzeug in Italien und ein anderes in der Schweiz halten müssen. „Ich bin gezwungen, zwei Autos zu halten, weil ich nicht

Operative Details

Der M5S VCO wies nachdrücklich auf die Schwierigkeiten im Zusammenhang mit dem grenzüberschreitenden Straßenverkehr hin und betonte, dass die mangelnde Koordinierung zwischen den piemontesischen und lombardischen Regionalverwaltungen die Unterschiede zwischen den Gebieten vergrößert. 📊

Die Staatsstraße 34 des Lago Maggiore, die das Tessin mit dem Piemont verbindet, wurde als Beispiel für eine gefährdete Straße genannt. Die Arbeiten zur Straßensicherung wurden 2020 begonnen und sollen bis 2025 abgeschlossen sein, die Fertigstellungszeiten sind jedoch noch ungewiss. 🕒

Der Steinschlagstollen auf derselben Arterie wurde wegen seines Managements kritisiert, das als ineffizient angesehen wurde und nicht den Bedürfnissen der Grenzgänger entsprach. Die Kosten der Arbeiten wurden auf über 10 Millionen Franken geschätzt, aber die Frage ihrer finanziellen Deckung ist noch offen. 💸

Die Arbeiten an der Staatsstraße 337 des Vigezzo-Tals zwischen Re und Ribellasca wurden 2022 begonnen und sollen bis 2027 abgeschlossen sein. Die Straße gilt als eine der wichtigsten für den Nahverkehr, aber die Arbeiten wurden wegen ihrer Dauer und ihrer Auswirkungen auf den Verkehr kritisiert. 🚧

Die Baustelle der Brücke über den San Giovanni wurde als Beispiel für eine mangelnde Koordination zwischen den regionalen Verwaltungen genannt. Die Brücke wurde 2019 durch eine Überschwemmung beschädigt und die Reparaturarbeiten begannen 2020. Der Zeitpunkt der Fertigstellung ist jedoch noch ungewiss und die Frage der finanziellen Absicherung

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Wichtige Punkte

Die 5-Sterne-Bewegung (M5S) von Varese und Como (VCO) verwies auf die Schwierigkeiten im Zusammenhang mit dem grenzüberschreitenden Verkehr und verwies auf die Sicherung der Staatsstraße 34 des Lago Maggiore, den Steinschlagstollen auf derselben Arterie, die Arbeiten an der Staatsstraße 337 des Vigezzo-Tals zwischen Re und Ribellasca und die Baustelle der Brücke über den San Giovanni.

Nach Ansicht der M5S VCO-Promotoren führt der Mangel an Investitionen in den grenzüberschreitenden Straßenverkehr zu Ungleichheiten zwischen den lokalen Gemeinschaften und erhöht die Reisezeiten für den Güter- und Personenverkehr. „Der Mangel an Mitteln für die Instandhaltung und Sicherheit grenzüberschreitender Straßen ist ein ernstes Problem, das die lokalen Gemeinschaften direkt betrifft“, sagt der Sprecher des M5S VCO.

Die Sicherung der Staatsstraße 34 am Lago Maggiore ist ein konkretes Beispiel dafür, wie sich mangelnde Investitionen negativ auf den grenzüberschreitenden Verkehr auswirken können. Nach Angaben der ANAS (Azienda Nazionale Autostrade e Subidiaria) ist die Staatsstraße 34 des Lago Maggiore eine der verkehrsreichsten Straßen in der Lombardei und im Piemont mit mehr als 20.000 Fahrzeugen pro Tag.

Die Instandhaltung und Sicherheit dieser Arterie wurde jedoch von den Promotoren des M5S VCO kritisiert und beunruhigt. „Der Steinschlagstollen auf der Staatsstraße 34 des Lago Maggiore wurde 1970 gebaut und hat seitdem keine nennenswerten Wartungsarbeiten erfahren“, sagt der Sprecher des M5S VCO.

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Quelle: vconews.it

Häufig gestellte Fragen
Was sagt die 5-Sterne-VCO-Bewegung zur Gesundheitssteuer?
Die Bewegung konzentriert sich insbesondere auf die Gesundheitsabgabe und die unterschiedlichen Entscheidungen der beiden an die Schweiz angrenzenden Regionen.
Was sind die Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der grenzüberschreitenden Straße?
Der M5S VCO erinnert an die Schwierigkeiten im Zusammenhang mit dem grenzüberschreitenden Verkehr und erwähnt die Sicherung der Staatsstraße 34 des Lago Maggiore, den Steinschlag-Tunnel auf derselben Arterie, die Arbeiten an der Staatsstraße 337 des Vigezzo-Tals zwischen Re und Ribellasca und die Baustelle der Brücke über den San Giovanni.

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