Digitaler EU-Pass: Neu für die Schweiz (Grenzgänger-Leitfaden)

Die Europäische Kommission schlägt den digitalen Pass für die soziale Sicherheit und die Digitalisierung von Diplomen vor, mit erwarteten Auswirkungen auch für die Schweiz.
Kontext
Auf einen Blick
- EU-Vorschlag für einen digitalen Sozialversicherungsausweis
- Digitalisierung von Diplomen und Berufsabschlüssen
- Regeln betreffen auch die Schweiz
Die wichtigsten Fakten
- Antragssteller: Europäische Kommission
- Name der Initiative: European Social Security Pass
- Vorgelegt in: Europäisches Parlament in Straßburg
- Vorgelegt von: Roxana Minzatu
Die Europäische Kommission hat einen Vorschlag zur Einführung eines kontinentalen digitalen Sozialversicherungsausweises vorgelegt, der als European Social Security Pass oder Esspass bekannt ist. Die Initiative, die der Europäischen Parlament in Straßburg von der Vizepräsidentin der Europäischen Kommission Roxana Minzatu vorgestellt wurde, zielt darauf ab, den administrativen Aufwand im Zusammenhang mit grenzüberschreitenden Aktivitäten für Unternehmer zu vereinfachen und die Dokumentenprüfung durch die zuständigen Arbeitsinspektorate zu erleichtern. Im Detail sieht das Gesetzespaket die Überarbeitung zweier Verordnungen vor und betrifft auch die Schweiz. Wenn ein Unternehmen der Europäischen Union grenzüberschreitende Tätigkeiten in der Eidgenossenschaft ausübt, ist es nämlich verpflichtet, für die Versicherung der entsandten Arbeitnehmer aufzukommen. Derzeit wird die entsprechende Bescheinigung in Papierform ausgestellt, aber die in Straßburg vorgestellte Anpassung sieht vor, dass sie künftig auch in digitaler Form ausgestellt werden kann.
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Operative Details
Die Digitalisierung von Diplomen und Berufsabschlüssen
Zu den in Straßburg vorgestellten Neuerungen gehört auch eine gezielte Massnahme zur Digitalisierung von Schul- und Berufszeugnissen. Gemäss dem Vorschlag der Europäischen Kommission sollen Diplome und Studientitel in digitalem Format und nach einheitlichen Standards ausgestellt werden. Diese technische Entwicklung zielt darauf ab, die Verfahren zur Überprüfung von Dokumenten durch die Behörden eines anderen Landes zu vereinfachen und zu beschleunigen. Trotz der Digitalisierung der Formate und der Harmonisierung der Standards bleibt die Entscheidung über die formelle Anerkennung von Titeln weiterhin in der ausschliesslichen Zuständigkeit der nationalen Behörden der einzelnen Länder. Dieser konkrete Vorschlag ist auch für die Schweiz von direktem Interesse und praktischer Relevanz, da sie sich im Rahmen der grenzüberschreitenden Beziehungen und der Freizügigkeit der Berufsleute mit den neuen digitalen Standards für Studientitel auseinandersetzen muss.
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Wichtige Punkte
Verfahrensschritte und Gesetzgebungsverfahren
Die Entwicklung der EU-Vorschriften zur sozialen Sicherheit und zur Digitalisierung von Grenzgängerdokumenten tritt nun in die formelle institutionelle Phase ein. Die von der Europäischen Kommission in Strassburg vorgelegten Vorschläge wurden den Gesetzgebern der Europäischen Union, das heisst dem Europäischen Parlament und dem Europäischen Rat, übermittelt. Diese Organe sind nun aufgerufen, den Text zu prüfen, über etwaige Änderungsanträge zu beraten und das endgültige Genehmigungsverfahren einzuleiten. Nach Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens innerhalb der europäischen Institutionen beginnt die Anpassungsphase für die betroffenen Länder. Was die Schweiz betrifft, so erfolgt die Übernahme der Änderungen bezüglich des digitalen Passes für soziale Sicherheit und der Digitalisierung von Diplomen im Rahmen des bilateralen Abkommens über die Freizügigkeit, wie von EU-Beamten gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bestätigt wurde. Wirtschaftsbeteiligte, in den Grenzkanonen tätige Unternehmen und betroffene Arbeitnehmer müssen die regulatorische Entwicklung genau beobachten, um sich an die künftigen Methoden des digitalen Nachweises anzupassen, welche die derzeit für Entsendungen und Dokumentenprüfungen verwendeten traditionellen Papierformate schrittweise ersetzen werden.
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Häufig gestellte Fragen
- Was ist der von der EU vorgeschlagene digitale Pass für die soziale Sicherheit?
- Es handelt sich um den European Social Security Pass, auch bekannt als Esspass, der dem Europäischen Parlament in Straßburg von der Vizepräsidentin der Europäischen Kommission Roxana Minzatu vorgestellt wurde. Die Initiative zielt darauf ab, die Verwaltungsaufgaben im Zusammenhang mit grenzüberschreitenden Tätigkeiten für Unternehmer zu vereinfachen und die Überprüfung der Dokumente durch die zuständigen Arbeitsaufsichtsbehörden zu erleichtern, indem die Ausstellung von Bescheinigungen für entsa
- Wie wirkt sich die Neuheit auf die Schweiz aus?
- Die Schweiz sollte die von der Europäischen Union vorgenommenen Gesetzesänderungen als Teil des Freizügigkeitsabkommens umsetzen, wie ein EU-Beamter auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-ATS bestätigte. Wenn ein Unternehmen der Europäischen Union im Bund tätig ist, muss es die Versicherung der entsandten Arbeitnehmer übernehmen, und die entsprechenden Bescheinigungen können in Zukunft in digitaler statt in Papierform ausgestellt werden.
- Was gibt es Neues bei Diplomen und Abschlüssen?
- Der Vorschlag der Europäischen Kommission sieht vor, dass Diplome und Abschlüsse in digitaler Form nach einheitlichen Standards ausgestellt werden, um die Überprüfungsverfahren durch die Behörden eines anderen Landes zu vereinfachen und zu beschleunigen. Die Entscheidung über die formelle Anerkennung der Diplome bleibt in jedem Fall in der ausschliesslichen Zuständigkeit der nationalen Behörden der einzelnen Länder, wobei auch die Schweiz im Rahmen der grenzüberschreitenden Beziehungen betroffen
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