Bankenaufsicht in der Schweiz: Eine kurze Geschichte der Skandale (Grenzgänger-Leitfaden)

Die Geschichte der Schweizer Bankenaufsicht ist geprägt von Skandalen und Druck aus dem Ausland. Der Einfluss der Finanzlobby führt jedoch oft zu einer Schwächung der Kontrollen.
Kontext
In Kürze
Die Schweizer Bankenaufsicht ist geprägt von Skandalen und Druck aus dem Ausland. Der Einfluss der Finanzlobby führt oft zu einer Schwächung der Kontrollen. Die Schweizer Regierung plant, der Bankenaufsicht neue Befugnisse zu übertragen.
Eckdaten
- Am 4. Juni 1965 beschließt der Bundesrat, den CFB-Präsidenten Max Hommel mit sofortiger Wirkung zu entlassen. - 1931 bricht die Banca de Genève zusammen und die Schweizerische Volksbank muss mit 100 Millionen Franken vom Staat unterstützt werden. - Das Bundesgesetz über die Banken und Sparkassen tritt am 1. März 1935 in Kraft. - Die Schweizerische Nationalbank (SNB) kündigt am 26. April 1977 an, die Credit Suisse bei Bedarf mit bis zu 3 Milliarden Franken zu ersetzen.
Die Geschichte der Schweizer Bankenaufsicht ist geprägt von Skandalen und Druck aus dem Ausland. Der Einfluss der Finanzlobby führt jedoch oft zu einer Schwächung der Kontrollen.
Am 4. Juni 1965 beschloss der Bundesrat, den CFB-Präsidenten Max Hommel mit sofortiger Wirkung zu entlassen. Hommel hatte zwei Unternehmen des spanischen Finanziers Julio Muñoz beraten und monatlich 2000 Franken eingenommen. Das Mandat war besonders brennend, da Muñoz sich mit der Investition des Erbes von Rafael Leónidas Trujillo Molina, dem 1961 ermordeten Diktator der Dominikanischen Republik, in Europa befasste.
Der Zusammenbruch der Bank von Genève im Jahr 1931 und die Krise der Schweizerischen Volksbank, die
Operative Details
Der Bundesrat hat beschlossen, EKB-Präsident Max Hommel am 4. Juni 1965 mit sofortiger Wirkung zu entlassen. Hommel hatte zwei Unternehmen des spanischen Finanziers Julio Muñoz beraten und monatlich 2000 Franken eingenommen. Das Mandat war besonders brennend, da Muñoz sich mit der Investition des Erbes von Rafael Leónidas Trujillo Molina, dem 1961 ermordeten Diktator der Dominikanischen Republik, in Europa befasste.
Der Zusammenbruch der Bank von Genève 1931 und die Krise der Schweizerischen Volksbank, die 1933 vom Staat mit 100 Millionen Franken unterstützt werden musste, zwangen die Politik zum Handeln. Das Bundesgesetz über die Banken und Sparkassen wurde in aller Eile erarbeitet. Das Gesetz trat am 1. März 1935 in Kraft und diente in erster Linie dem Schutz der Gläubiger durch Liquiditäts- und Eigenmittelbestimmungen. Dieses Gesetz verpflichtete die Banken, ein Liquiditätsverhältnis von mindestens 10% der Einlagen einzuhalten, d.h. 5 Millionen Franken für die Schweizerische Volksbank.
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) kündigt am 26. April 1977 an, die Credit Suisse bei Bedarf mit bis zu 3 Milliarden Franken zu ersetzen. Dieser Schritt zielt darauf ab, die Grossbank vor der Finanzkrise zu retten. Der SNB gelang es jedoch nicht, den Zusammenbruch der Banca del Gottardo 1987 zu verhindern, die mit 2,5 Milliarden Franken staatlich unterstützt werden musste.
Dies könnte die Schaffung eines neuen Organismus von
Nützliche Tools zum Schutz Ihres Nettolohns
Um Wechselkursverluste zu reduzieren, vergleichen Sie CHF-EUR-Wechseloptionen und Banken für Grenzgänger.
Wichtige Punkte
Bankenaufsicht in der Schweiz: Eine kurze Geschichte der Skandale
Die Schweizer Regierung plant, der Bankenaufsichtsbehörde neue Befugnisse zu übertragen, um sich mit Instrumenten auszustatten, die andere Länder mit vergleichbar grossen Finanzplätzen schon lange besitzen. Dieser Schritt wäre nützlich gewesen, um rechtzeitig und umfassend Aufschluss über die Unregelmässigkeiten der Credit Suisse zu geben, wie kürzlich festgestellt wurde.
Im Parlament formiert sich jedoch bereits eine Oppositionsbewegung gegen die Pläne der Regierung. Dieser Reflex hat eine lange Tradition: Die Möglichkeit, eine staatliche Regulierung des Bankensektors in der Schweiz einzuführen, war lange Zeit umstritten.
Ein erster Bundesgesetzentwurf aus dem Jahr 1916 blieb bis zur Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre in den Schubladen der Bundesverwaltung. Der Zusammenbruch der Bank von Genève 1931 und die Krise der Schweizerischen Volksbank, die 1933 vom Staat mit 100 Millionen Franken unterstützt werden musste, zwangen die Politik zum Handeln.
Das Bundesgesetz über die Banken und Sparkassen wurde in aller Eile erarbeitet. Das Gesetz trat am 1. März 1935 in Kraft und diente in erster Linie dem Schutz der Gläubiger durch Liquiditäts- und Eigenmittelbestimmungen.
Beispielsweise sollte die Bankenaufsicht in der Lage sein, Geldbußen zu verhängen und säumige Banken zu melden.
Das Bundesgesetz über die
Quelle: tvsvizzera.it
Häufig gestellte Fragen
- Welche neuen Befugnisse hat die Bankenaufsicht?
- Die Bankenaufsichtsbehörde sollte in der Lage sein, Geldbußen zu verhängen und säumige Banken zu melden. Mit diesen Befugnissen hätte die Bankenaufsicht rechtzeitig und umfassend Aufschluss über die Unregelmässigkeiten der Credit Suisse geben können.
- Warum plant die Schweizer Regierung, der Bankenaufsichtsbehörde neue Befugnisse zu übertragen?
- Ziel ist es, sich mit Instrumenten auszustatten, die andere Länder mit vergleichbar großen Finanzplätzen schon lange besitzen.
- Was sind die Folgen des Zusammenbruchs der Banca de Genève im Jahr 1931 und der Krise der Schweizerischen Volksbank?
- Der Zusammenbruch der Bank von Genève 1931 und die Krise der Schweizerischen Volksbank zwangen die Politik zum Handeln. Das Bundesgesetz über die Banken und Sparkassen wurde in aller Eile ausgearbeitet und trat am 1. März 1935 in Kraft.
Verwandte Artikel
- Italia dei sospetti: scandali VAR, Minetti e tensioni italo-svizzere
- ABT: piazza finanziaria ticinese più solida che mai
- Di più posti di lavoro, la situazione resta critica nel settore bancario
- Lavoro 100%, Pagato 50%: Scandalo Dumping Salariale in Ticino
- Riforma disoccupazione frontalieri, pressioni dalla Francia sulla Svizzera