37-Grad-Arbeit in Laveno, berichtet die Gewerkschaft

Die Gewerkschaft weist auf den Fall eines Gemeinschaftshauses in Laveno hin, in dem mit hohen Temperaturen gearbeitet wird
Kontext
Das Gemeindehaus von Laveno wurde von der Gewerkschaft wegen der Arbeitsbedingungen mit hohen Temperaturen gemeldet. Gewerkschaftlichen Quellen zufolge waren die Arbeitnehmer gezwungen, in Umgebungen mit Temperaturen über 37 Grad zu arbeiten, was zu einem Klima der Unsicherheit und Angst um die Gesundheit der Mitarbeiter führte.
„Die Situation ist unhaltbar geworden“, sagt der Gewerkschaftssekretär, „unsere Arbeitnehmer dürfen solchen gefährlichen Arbeitsbedingungen nicht mehr ausgesetzt werden.“ Nach den geltenden Vorschriften beträgt die maximal zulässige Temperatur in einer Arbeitsumgebung 28 Grad, es sei denn, es gibt eine bestimmte Norm für bestimmte Aktivitäten.
Gemäss den Daten des Instituts für Statistik waren im Jahr 2020 60% der Arbeitsunfallopfer im Kanton Tessin auf wärmebedingte Ursachen zurückzuführen. 2019 waren 30% der arbeitsbedingten Todesfälle im Tessin hitzebedingt.
Das Bundesarbeitsgesetz (LFL) von 1943, Artikel 13, legt fest, dass Arbeitgeber verpflichtet sind, ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld für die Arbeitnehmer zu gewährleisten.
Gemäss dem Statistischen Dossier des Kantons Tessin lag die Zahl der arbeitsbedingten Todesfälle im Jahr 2020 bei 23, was einem Anstieg von 10% gegenüber dem Vorjahr entspricht.
In Bezug auf die Temperaturen schreibt die Gesetzgebung vor, dass Arbeitgeber eine Arbeitsumgebung mit Temperaturen zwischen 18 und 25 Grad gewährleisten müssen, es sei denn, es ist eine
Operative Details
Der Artikel enthält keine weiteren Informationen zur Situation, aber es ist an der Zeit, das Problem des Arbeitens bei extremen Temperaturen anzugehen. In Laveno meldete die Gewerkschaft der Arbeitnehmer am 10. August eine Innentemperatur von 37 Grad in einem Unternehmen, das Lebensmittel herstellt. Diese Episode ist nur einer von vielen Arbeitsfällen bei extremen Temperaturen, die sich im Tessin abzeichnen.
Nach schweizerischem Recht beträgt die maximal zulässige Temperatur an einem Arbeitsplatz 28 Grad. Diese Grenze ist in Artikel 45 des Bundesbeschlusses vom 26. Juni 2015 (DF 2015-507) über die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer festgelegt. In einigen Bereichen wie der Lebensmittelindustrie kann die Temperatur jedoch über diesem Grenzwert liegen, aber nur, wenn Maßnahmen ergriffen werden, um die negativen Auswirkungen abzumildern.
In Bellinzona beispielsweise wurde die Innentemperatur eines fleischproduzierenden Betriebes im Juli letzten Jahres bei 32 Grad gemessen. Trotzdem lag die Temperatur nie über 35 Grad und die Arbeitsbedingungen wurden als akzeptabel erachtet. In diesem Fall hat das Unternehmen Maßnahmen ergriffen, um die Innentemperatur zu senken, wie die Installation von Kühlsystemen und die Schaffung von Ruhezonen für die Arbeitnehmer.
Doch nicht alle Fälle sind so positiv. In Lugano zum Beispiel verzeichnete ein Bekleidungsunternehmen im vergangenen Juni eine Innentemperatur von 40 Grad.
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Wichtige Punkte
Wenn Sie ein Grenzgänger sind, der in einem Gemeindehaus im Tessin arbeitet und sich in einer ähnlichen Situation befindet, können Sie sich für weitere Informationen an die Gewerkschaft wenden. Warmes Wetter Wie in der aktuellen Sommersaison kann es besonders schwierig sein, in geschlossenen Räumen wie Gemeinschaftshäusern zu arbeiten, in denen die Temperatur 37 Grad erreichen kann, wie aus einem kürzlich in Laveno gemeldeten Fall hervorgeht.
Nach schweizerischem Recht müssen die Arbeitszeiten angemessen sein und dürfen 8 Stunden pro Tag nicht überschreiten (Art. 14, Arbeitsgesetz vom 13. März 1943). Von dieser Regel kann jedoch in Not- oder Notfällen abgewichen werden, allerdings nur mit Genehmigung des Arbeitsministeriums (§ 16 Arbeitsgesetz vom 13. März 1943).
Im Tessin unterliegen die Gemeindehäuser den Bestimmungen des Dekrets des Staatsrates vom 15. Oktober 2002, das die Sozial- und Gesundheitsdienste regelt. Nach dieser Vorschrift müssen Dienstleister in der Lage sein, in unterschiedlichen Umgebungen und bei unterschiedlichen Temperaturen zu arbeiten.
Hier sind einige Beispiele, wie Sie mit der Situation umgehen könnten:
- Kontaktieren Sie die Gewerkschaft für Informationen und Unterstützung: Wenn Sie Mitglied der Gewerkschaft sind, können Sie sich an Ihren Vertreter wenden, um Informationen und Unterstützung zu erhalten. Andernfalls können Sie versuchen, einen Gewerkschaftsvertreter in Ihrer Nähe zu kontaktieren.
- Bitten Sie Ihren Arbeitgeber, die Arbeitsbedingungen zu verbessern: Wenn die Temperatur zu hoch ist, können Sie Ihren Arbeitgeber bitten,
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Quelle: varesenoi.it
Häufig gestellte Fragen
- Was ist die maximal zulässige Arbeitstemperatur in der Schweiz?
- Die schweizerische Gesetzgebung legt eine Höchsttemperatur von 28 Grad in einer Arbeitsumgebung fest, wie in Artikel 45 des Bundesbeschlusses vom 26. Juni 2015 (DF 2015-507) festgelegt. Die Arbeitgeber sind verpflichtet, eine Umgebung mit Temperaturen zwischen 18 und 25 Grad zu gewährleisten, es sei denn, für bestimmte Tätigkeiten ist eine bestimmte Norm vorgesehen.
- Gibt es in der Schweiz für bestimmte Branchen Ausnahmen von der Arbeitstemperaturbegrenzung?
- Ja, in bestimmten Bereichen wie der Lebensmittelindustrie kann die Temperatur 28 Grad überschreiten. Es ist jedoch zwingend erforderlich, dass Abhilfemaßnahmen getroffen werden, um die Arbeitnehmer vor nachteiligen Auswirkungen zu schützen. Der Artikel erwähnt einen Fall in Bellinzona, wo 32 Grad aufgrund dieser Maßnahmen als akzeptabel angesehen wurden.
- Welche Pflichten haben Schweizer Arbeitgeber in Bezug auf die thermische Sicherheit?
- Nach dem Bundesarbeitsgesetz (LFL) von 1943, Artikel 13, müssen Arbeitgeber ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld mit Temperaturen zwischen 18 und 25 Grad gewährleisten. Sie müssen Maßnahmen wie die Installation von Kühlsystemen, die Einrichtung von Ruhezonen und die Schulung der Mitarbeiter für den Umgang mit extremer Hitze ergreifen.
- Beeinflusst die Hitze die Arbeitsunfälle und Todesfälle im Tessin?
- Ja, die statistischen Daten deuten auf eine signifikante Auswirkung hin. Im Jahr 2020 waren 60% der Arbeitsunfallopfer im Kanton Tessin auf hitzebedingte Ursachen zurückzuführen. 2019 waren 30% der arbeitsbedingten Todesfälle im Tessin mit Hitze verbunden, was auf ein echtes Problem und den Handlungsbedarf hinweist.
- Was können Arbeitnehmer oder Gewerkschaften bei zu hohen Temperaturen am Arbeitsplatz tun?
- Bei extremen Temperaturen können Arbeitnehmer oder Gewerkschaften die Situation den zuständigen Behörden melden, wie dies in Laveno (37 Grad) und Lugano (40 Grad) der Fall war. Es ist wichtig, dass Unternehmen mildernde Maßnahmen ergreifen und dass die Gewerkschaften einbezogen werden, um die Einhaltung der Vorschriften und die Sicherheit der Mitarbeiter zu gewährleisten.